Dienstag, 4. April 2017

Standpunkt 1087: Nachrichten-Ticker, 20. & 21.03.2017


Im vergangenen November sind wir wieder zu unserer alten Gewohnheit zurückgekehrt: Regelmäßig stellen wir in diesem Blog aktuelle und interessante Beiträge aus dem Internet zusammen; von uns mehr oder weniger kommentiert und ergänzt. Ideal für alle, die sich schnell und umfassend informieren wollen. Weit weg von den propagandaverseuchten Medien und als Unterstützung einer eigenen Meinung.

Leider müssen wir dafür häufig auf englischsprachige Beiträge zurückgreifen; die deutschsprachigen Medien schenken wichtigen Themen zu wenig Beachtung. Wir bitten dafür um Verständnis, dass von uns eine Übersetzung dieser Texte nicht bereitgestellt werden kann. Dafür fehlt uns schlicht die Zeit. 

Im Zuge der Wiederbelebung unseres Blogs werden wir zu den wichtigsten Themen der vergangenen Monate noch Stellung nehmen. Gewohnt ausführlich und mit zahlreichen Fakten unterlegt.

Bei Fragen, Anregungen und Kritik einfach eine E-mail schicken. Wir antworten so schnell wie möglich.


Unsere Themen heute: Finanzkrise, eine fast unendliche Geschichte - Europa, ein Wrack - US-Wirtschaft - Donald Trump: American Comedy - China

"Endangered Republic"



Finanzkrise, eine fast unendliche Geschichte
Noch ist alles ruhig. Politik, Notenbanken und Finanzindustrie verbreiten Zuversicht, während sich in der Realwirtschaft weltweit die Rezession in eine Depression (weiter)entwickelt. Die US-Banken verdienen wieder klotzig, die deutschen Konzerne behaupten volle Auftragsbücher und Wolfgang Schäuble verteidigt die andauernden Höchststände deutscher Leistungsbilanzüberschüsse mit unnützen Argumenten. Selbstverständlich ist das keine erschöpfende Aufzählung der Gründe, warum die Finanzkrise in den vergangenen Jahren weder behoben, noch an Dynamik verloren hat. Weltweit tummeln sich die Krisen, von Kanada bis Australien. Die aufzuzählen ist unmöglich und deshalb beschränken wir uns nur auf die Themen mit regelmäßiger Beachtung in den heimischen Referenzmedien. 

Scheinbar sind überall Zauberlehrlinge am Werk. Die Bilanzgewinne der großen US-Banken, in den deutschen Refenrenzmedien gerne und oft gefeiert, sind das Ergebnis lascher Bilanzregeln, einer gigantischen (Finanz-)Blasenökonomie, einer nie stattgefundenen Finanzreform und üppiger Liquidität von der US-Notenbank. Deren jüngste Zinsanhebung ist bestenfalls Kosmetik, in Wahrheit jedoch nur eine gut inszenierte Show vor den sehgestörten Augen der Öffentlichkeit. Nach unserer Einschätzung ein Lehrstück über "Lug und Trug". Handlungsfähig ist der Fed schon lange nicht mehr. Dessen einzige Aufgabe beschränkt sich in den letzten Jahren darauf, gemeinsam mit den anderen Notenbanken das weltweite Finanzsystem am Leben zu halten. Bisher mit Erfolg, der aber mittlerweile zu einem krassen Mißverhältnis von US-Wirtschaftswachstum und US-Staatsschulden geführt hat.


Quelle: acting-man.com

Unterdessen geht die Sozialisierung der Verluste des Finanzsystems munter weiter. Diese Entwicklung begünstigt die von langer Hand geplante finale Vermögensumverteilung von unten nach oben. Und führt zwangsläufig zu einer flächendeckenden Enteignung der Menschen in den von der Finanzkrise betroffenen Staaten. Europa kennt bereits zwei anschauliche Musterbeispiele: seit 2010 das Feldversuchlabor Griechenland und im Frühjahr 2013 die Bankenkrise in Zypern. Außerdem gibt es in anderen Ländern bereits Einzelfälle. Ein schönes Beispiel ist für uns die Rettung der Bank SNS Reaal durch den niederländischen Staat. Als  Folge  der zunehmenden Immobilienkrise wurde die Bank im Februar 2013 "notverstaatlicht" (hier) und  bei  dieser  Gelegenheit die Gläubiger kurzerhand enteignet: Die Regierung erklärte Anleihen der Bank sprichwörtlich über Nacht für wertlos. Die Aktionäre der Bank verloren außerdem innerhalb weniger Stunden 1 Milliarde Euro. Trotzdem kostete die Übernahme die Steuerzahler weitere 3,7 Milliarden Euro. Einlagensicherung? Welche Einlagensicherung? 

Diese Krise ist in der Mitte Europas noch nicht angekommen. Die fühlt sich deshalb auf einer Insel der Glückseligkeit. Glaubt fest daran, dass der Kelch an ihr vorübergeht. Sicher, die Hoffnung stirbt zuletzt. Die Krise wird sich davon jedoch nicht beeindrucken lassen. Die findet den Weg auch nach Deutschland. Ein erstes Ausrufezeichen hat im vergangenen Herbst die Milliardenstrafe gegen die Deutsche Bank gesetzt (hier). Beinahe wäre bei dieser Gelegenheit der marode Zustand des deutschen Bankenprimus' bekannt geworden. Buchstäblich mit höchstem Einsatz von Politik und Leitmedien konnte diese Tatsache noch einmal vor der Öffentlichkeit verschleiert werden. Mittlerweile haben sich Bank und US-Justizministerium auf die Hälfte der ursprünglichen Forderung geeinigt, immer noch stattliche 7,2 Millionen Dollar (hier). Zahlbar in Raten, damit ihr Überleben erst einmal gesichert ist. Für uns wenig überraschend die Aussage der damaligen US-Justizministerin Loretta Lynch: "Die Deutsche Bank hat nicht nur Investoren getäuscht. Sie hat direkt zu einer internationalen Finanzkrise beigetragen."  Natürlich befindet sich die Bank dabei in bester Gesellschaft. Nicht ohne Grund gehört sie zu den wenigen systemrelevanten Banken weltweit, die auf Staatshilfen zählen können. Während ihr damaliger Chef, der Schweizer Josef "Cowboy Joe" Ackermann, in Deutschland großmäulig auf Staatshilfe verzichtet hat, gab die US-Notenbank nach der Lehman-Pleite weit mehr als 300 Milliarden Dollar "Soforthilfe" an die Deutsche Bank:

Quelle: washingtonblog.com
Kein schlechter Deal, oder? 

Die Deutsche Bank ist bis heute Teil einer international operierenden Zockerbande im Finanzcasinosystem. Aufsicht, Kontrolle? Fehlanzeige! Dieses System wird staatlich gefördert. Einer der Gründe, warum die Finanzkrise nicht gelöst, sondern in einem finalen Kollaps enden wird.

US-Banken verdienen fünfmal mehr
(tagesanzeiger.ch) Europas Grossbanken  haben  sich  noch  immer  nicht von den  Folgen  der jüngsten Finanzkrise erholt. Die US-Konkurrenz läuft davon. Mehr... 

Bullshit! Aber lesen Sie selbst...

US "Too Big To Fail"  Banks Top $1 Trillion - What Happens Next?
(zerohedge.com) For the first time ever, the market cap of America's "Big Four" banks topped $1 trillion having surged 30% since Donald Trump was elected president. While to some this is cause for celebration, we note that the last time a nation's "big four" banks topped $1 trillion in market cap did not end well... Read more...

Subprime on Wheels
(ericpetersauto.com) It’s a good time to be a repo man. . . again. Lots of business picking up used cars people’ve stopped making payments on.
According to S&P Global Ratings and an article in Bloomberg News, defaults on these subprime loans are at their highest water mark since the subprime collapse of 2008 and the “recovery rate” – what the lender ends up recouping of the original debt principal – is a mere 34.8 percent.
It’s a lot money flushed.
But how is it that cars – all of them, not just the used ones – bleed value this quickly and this much? 
It’s because they’re not really worth that much to begin with.As distinct from what their price was to begin with. Read more...

Banks Are Evil
(lewrockwell.com) I don’t talk to my classmates from business school anymore, many of whom went to work in the financial industry.
Why?
Because through the lens, we use here at PeakProsperity.com to look at the world, I’ve increasingly come to see the financial industry — with the big banks at its core — as the root cause of injustice in today’s society. I can no longer separate any personal affections I might have for my fellow alumni from the evil that their companies perpetrate.
And I’m choosing that word deliberately: Evil. Read more...

Ein hervorragender Beitrag zu einem immer aktuellen Thema.


Europa, ein Wrack
Die feierlichen Reden zum 60. Geburtstag der Europäischen Union können nicht darüber hinwegtäuschen: Europa ist in der schlechtesten Verfassung seit dem Ende des 2. Weltkriegs. Zugrunde gerichtet von einer Politikerkaste, für die Demokratie nur Mittel zum Zweck und der Wählerauftrag lediglich zur Tarnung der eigenen Wichtigkeit dient. Wir sind davon überzeugt: Nicht der EU mangelt es an Demokratie, sondern ihren politischen "Würdenträgern". Unabhängig von der politischen Richtung. Eine erhebliche Mitschuld an dieser Entwicklung tragen die Wähler. Die geben weiter unverdrossen ihre Stimme ab, obwohl sie sich dieser Defizite der Volksvertreter längst bewußt sind. Auch un der Politik gilt, wie überall, die alte Volksweisheit "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser".  

Andernfalls behält der 6. US-Präsident (1825 - 1829) John Quincy Adams auch heute, im 21. Jahrhundert, recht: "Denken Sie daran: Eine Demokratie hat niemals längere Zeit Bestand. Sie verausgabt sich, begeht Selbstmord. Es hat noch nie eine Demokratie gegeben, die sich nicht letztlich selbst zur Strecke gebracht hätte. Es ist sinnlos zu behaupten, die Demokratie sei weniger eitel, weniger stolz, weniger eigensüchtig oder habgierig als eine Aristokratie oder Monarchie. Das ist sie nicht; die Geschichte bietet kein Beispiel dafür. Alle Menschen unter allen ursprünglichen Regierungsformen werden von den gleichen Leidenschaften beherrscht, die sich, wenn unkontrolliert, in den gleichen Phänomenen von Lug und Trug, Gewalt und Grausamkeit äußern." 

Griechenland muss noch mehr sparen
(diepresse.com) Euro-Finanzminister drängen zu geringeren Steuerfreibeträgen, einer Pensionsreform und beschleunigten Privatisierungen. Mehr...

Ein Wort nur: Blutsauger! 

Once The Eurozone Collapses, Will The EU Return to a "Normal Trading Union"
(globalresearch.ca)
Make no mistake, the currency of the Eurozone will not make it in medium term, let alone the long-term. That is, according to the experts.

Peter Navarro, the head of President Trump’s National Trade Council, said in a recent interview in the Financial Times that the euro is “like an implicit Deutsche Mark” that gives Germany an advantage when it comes to exports over other members. Whilst he fails to understand that Germany has always had an export led economy, there is a lot of truth in what he says when it comes to other European economies trapped inside a frigid and inflexible currency system. Read more...

Nur dieser Mann kann Marine Le Pen noch stoppen
(sueddeutsche.de) Der Elite-Student und frühere Banker Emmanuel Macron ist die Überraschung des französischen Wahlkampfs. Er könnte auch die Deutschen vor einer Katastrophe bewahren. Mehr...

Ob das die französischen Wähler wohl auch so sehen? Wir erinnern an dieser Stelle an die journalistischen Höchstleistungen vor der US-Präsidentschaftswahl. Da ist einiges daneben gegangen, für das später händeringend nach Erklärungen gesucht wurde. Mit eher mäßigem Erfolg. Die Ratlosigkeit hatte Hochkonjunktur. 

Dutch Election Results: "Far Right populism" Still on the Rise in Europe 
(lewrockwell.com) Those who support the idea of globalism and strive for closer European integration believe the results of the Dutch election indicate the tide has been stemmed, with Eurosceptics and "populist" forces on the defensive. The buck stops here. This is the end of domino effect. The reshaping of Europe has been prevented. The pro-NATO, pro-EU establishment elites are to see glory days again.
Is it really so if you get to the bottom of it?
The future of Europe remains to be at stake, including the UK, Germany, and France. Will the concept of United Europe exist in one form or another? Will Scotland stay in the United Kingdom? Will Germany and France distance themselves from the United States? Some of these questions could be answered sooner than expected.
This year may become a turning point with the votes to take place in Germany, France and, probably, Italy. In a month, France will have a new president and Germans will have a new parliament elected in September. The example of the Netherlands may have little influence on the votes. Read more...


US-Wirtschaft
Noch immer fehlen Donald Trump's zündende Ideen für den von ihm im Wahlkampf versprochenen Aufschwung. Eine Enttäuschung. Bis jetzt aber offenbar nur bei uns, noch nicht bei seinen Wählern. Die glauben nach wie vor felsenfest an seine vollmundigen Versprechungen. 



Gerne hätten wir den neuen US-Präsidenten dabei bewundert, wie er Obama's Wirtschaftspolitik desavouiert. Wahrscheinlich müssen wir darauf (viel zu) lange warten. Schade. Statt Wirtschaftspolitik im Innern, führt Trump einen Wirtschaftskrieg nach Außen. Ausgang ungewiss. Währenddessen zeigt die US-Blasenökonomie nachhaltige Schwächen. Eine fatale Entwicklung.

Used Car Prices Crash Most Since 2008 
(zerohedge.com)  According to NADA Used Car Guide, wholesale prices on used vehicles are getting crushed. Let’s take a look at the details. Read more...

Nach unserer Einschätzung mehr als nur ein Warnsignal. 

Why US Growth of 2 Percent Is Plausible - And Unlikely to Get Much Higher
(piie.com) The US economy will likely grow at a rate of around 2 percent a year over the next decade. While this estimate seems low relative to the average annual growth rate of 3.5 percent from 1950 to 2000, it is not reflective of some newly found pessimism. Instead, it is largely based on two demographic facts: aging baby boomers entering retirement and the end of the influx of women into the workforce. In fact, without the cyclical boost in recent years from the falling unemployment rate, achieving even 2 percent annual growth will require substantially faster productivity growth than the United States has seen in recent years, along with a stabilized labor force participation rate on an age-adjusted basis.
A piece I wrote on Vox explores plausible variations around this central expectation, either due to luck or to policy. A possible range of this uncertainty—that is, how different assumptions about productivity growth and labor force participation would affect this growth forecast—is shown in the table below. The Vox piece also documents how policy can make a small difference but cannot radically change the picture. Read more...

Unsere Leseempfehlung gilt besonders dem verlinkten Vox-Beitrag!

Quelle: vox.com


Donald Trump: American Comedy
Wir können uns drehen und wenden wie wir wollen, der 46. US-Präsident bleibt das beherrschende Thema. Statt einer wortreichen Einleitung beschränken wir uns aber heute darauf, die Ereignisse in Washington unseren Lesern mit Hilfe anschaulicher Karikaturen näher zu bringen. 

"American Comedy"

Donald Trump im Abwärtstrend
(heise.de/telepolis) Nach Umfragen ist der Präsident, der sein Amt schon mit den schlechtesten Zustimmungs- oder Erwartungswerten begann, weiter auf negativem Rekordkurs. Mehr...

The Rich Pay Fewer Taxes Than the Poor, and Get More Services
(alternet.org) Uninformed conservatives should consider who really benefits from U.S. tax laws and assistance programs.

When all forms of taxes and income are considered, poor Americans pay higher tax rates than the richest 1%. Read more...

Der reine Irrsinn. 

The Rising Tide of Militarism in the 21st Century: From Clinton, Bush, Obama & Trump
(newsbud.com) Militarism: An essential structural feature of US imperialism’s insertion in the international system
US militarism expanded exponentially through the first two decades of the Twenty-First Century, and was embraced by both Democratic and Republican Presidents. The mass media’s hysteria towards President Trump’s increase in military spending deliberately ignores the vast expansion of militarism, in all its facets, under President Obama and his two predecessors, Presidents ‘Bill’ Clinton and George Bush, Jr.
We will proceed in this essay to compare and discuss the unbroken rise of militarism over the past seventeen years. We will then demonstrate that militarism is an essential structural feature of US imperialism’s insertion in the international system. Read more...

Noch so ein Irrsinn!



Protektionistische Handelspolitik unter dem Deckmantel einer Steuerreform
(wirtschaftlichefreiheit.de) Seit Jahren haben die US-Republikaner an einer Reform der nationalen Unternehmensbesteuerung getüftelt. Mit einer republikanischen Mehrheit im Senat und einem republikanischen Präsidenten im Weißen Haus sehen sie nun erstmals eine echte Umsetzungschance. Die Reform kann in der geplanten Form fundamentale Folgen sowohl für US-amerikanische Firmen und Konsumenten als auch für über den Globus verteilte Handelspartner der USA und folglich für die gesamte Weltwirtschaft haben. Mehr...

Der Beitrag liefert reichlich Nachdenkfutter.

US-Grenzmauer soll zwischen fünfeinhalb und gut neun Metern hoch werden
(heise.de/telepolis) Die US-Regierung hat am Wochenende bekannt gegeben, welche Anforderungen die von Donald Trump versprochene neue Befestigung an der Grenze zu Mexiko erfüllen muss: Eine Höhe zwischen umgerechnet fünfeinhalb und gut neun Metern soll zusammen mit der Oberflächengestaltung verhindern, dass Personen die Mauer übersteigen, bevor sie entdeckt werden. Oberflächengestaltung und Material sollen zudem dafür sorgen, dass sie das auch mit Hilfe von Kletterhaken nicht können. Unterirdisch soll die Befestigung bis in eine Tiefe von 1,8 Meter den Bau von Tunneln unmöglich machen. Mehr...

Eine Infrastrukturmaßnahme der besonderen Art. 

The Battle for Healthcare in the US
(nakedcapitalism.com) Note that the Obamacare replacement horse-trading is very much underway and that’s before you get to the fact that the Republican senators have much more diverse constituencies than the Freedom Caucus ideologues that are trying to drive the bus in the House. Read more...

Quelle: truthdig.com

The Planet Is Not Warming Up, But Drying Out!  
Or: Why are the glaciers of the world melting down, if it is neither due to a rise in the overall temperature nor to CO2 emissions?
(globalresearch.ca) Recent satellite data show that there has been no warming up of the planet in general since the late 1990s. This contradicts the normal information given to the public by the IPCC, the Intergovernmental Panel on Climate Change, regarded as being the most reliable institution on questions of climate change. This has been the topic of a recent hearing of the US-Senate on the question. It seems that the IPCC is relying on statistical assumptions alone and cannot explain the reality (www.pbme-online.org).
It is my thesis that if the planet is not warming up it is nevertheless drying out. Read more...

... Mr. President!

UN-Meteorologen warnen vor weltweitem Wetterchaos
(sueddeutsche.de) 
  • In der Arktis wurden Temperaturen in der Nähe des Schmelzpunktes gemessen - normal sind zweistellige Minusgrade.
  • "Wir sind jetzt auf wirklich unerforschtem Territorium", sagt der Klimaforschungs-Direktor der Welt-Meteorologie-Organisation.
Mehr...



Trump’s War on Dangerous Memory and Critical Thought
(defenddemocracy.press) The ideal subject of totalitarian rule is not the convinced Nazi or the dedicated communist, but people for whom the distinction between fact and fiction, true and false, no longer exists.― Hannah Arendt
People living in the United States have entered into one of the most dangerous periods of the 21st century. President Donald Trump is not only a twisted caricature of every variation of economic, political, educational, and social fundamentalism, he is the apogee of an increasingly intolerant and authoritarian culture committed to destroying free speech, civil rights, women’s reproductive freedoms, and all vestiges of economic justice and democracy.
Trump is the fascist shadow that has been lurking in the dark since Nixon’s Southern Strategy. Authoritarianism has now become viral in America, pursuing new avenues to spread its toxic ideology of bigotry, cruelty, and greed into every facet of society.  Its legions of “alt-right” racists, misogynists, and xenophobic hate-mongers now expose themselves publicly, without apology, knowing full well that they no longer have to use code for their hatred of all those who do not fit into their white-supremacist and ultra-nationalist script.
Trump’s victory makes clear that the economic crisis and the misery it has spurred has not been matched by an ideological crisis– a crisis of ideas, education, and values. Critical analysis and historical memory have given way to a culture of spectacles, sensationalism, and immediacy. Dangerous memories are now buried in a mass bombardment of advertisements, state sanctioned lies, and a political theater of endless spectacles. Read more...

Pflichtlektüre! 


A White House Without Rules
(alternet.org) The Trump administration’s most troubling conflicts involve the president’s closest advisers, employees the White House argues operate entirely outside the ethics laws. Read more...

Must read!


China
Als Deutschlands wichtigster(?) Handelspartner und Aufkäufer Europas steht das Reich der Mitte unter besonderer Beobachtung. Ein weiterer Grund ist das mittlerweile erhöhte Krisenpotential, verursacht durch ein mit gigantischen Schulden finanziertes "Wirtschaftswunder". Wir halten die regelmäßigen Lobeshymnen auf die chinesische Wirtschaftspolitik für absurd.

PBOC Injects Hundreds Of Billions Into Chinese Banks After Sudden Defaults In Interbank Payments 
(zerohedge.com) As is customary virtually every time the Chinese central bank commences some form of tightening, overnight the PBOC injected "hundreds of billions of yuan into the financial system after some smaller lenders failed to repay borrowings in the interbank market", according to people familiar with the matter. Read more... 

Dazu der folgende Chart, ebenfalls von ZERO HEDGE:

 

So, das war's für heute!